Kinderschutz
PROOF duldet keinen sexuellen Missbrauch und keine sexuelle Ausbeutung von Kindern — in keiner Form, ohne Verwarnung, ohne Ausnahme. Diese Seite sagt, was verboten ist, wie die App es baulich verhindert, wie man es meldet und was danach passiert.
Wer hier spricht
Anbieter von PROOF ist Jeremy Meya, Einzelunternehmen, Walczer Straße 21, 59368 Werne, Deutschland (vollständige Angaben im Impressum). Zuständig für Kinderschutz ist er persönlich — die App hat kein Team, hinter dem sich jemand verstecken könnte.
Was verboten ist
Verboten ist alles, was Kinder sexualisiert. Das gilt für Beweisfotos, Videos, Kommentare, Sprachnachrichten, Profilbilder, Nutzernamen, Crew-Namen und Challenge-Titel — für jedes Feld, in das man etwas eingeben kann:
- Darstellungen sexuellen Missbrauchs von Kindern (CSAM) in jeder Form — aufgenommen, gezeichnet, bearbeitet oder erzeugt. Ob ein Bild „echt“ ist, ändert nichts.
- Jede sexualisierte Darstellung von Minderjährigen, auch ohne Nacktheit, auch als Scherz gemeint.
- Anbahnung (Grooming): jeder Versuch, Vertrauen eines Minderjährigen aufzubauen, um sexuellen Kontakt, Bilder oder ein Treffen zu erreichen.
- Sextortion: das Erpressen von Bildern, Geld oder Handlungen mit vorhandenem oder behauptetem Material.
- Das Suchen, Anbieten, Weitergeben, Bewerben oder Verlinken solcher Inhalte — auch außerhalb der App, wenn PROOF dafür benutzt wird, den Kontakt herzustellen.
- Jede sexualisierte Ansprache eines Minderjährigen durch einen Erwachsenen.
Altersgrenze
PROOF ist ab 13 Jahren. Die App richtet sich nicht an Kinder unter 13, wird nicht an sie vermarktet und darf von ihnen nicht benutzt werden. Erfahren wir von einem Konto einer Person unter 13, wird es gelöscht — mit allen Inhalten, ohne Rückfrage. Wer glaubhaft macht, dass sein Kind unter 13 ein Konto hat, erreicht dasselbe über die Adresse unten; ein Nachweis der Elternschaft ist dafür nicht nötig.
Wie die App das verhindert, bevor jemand melden muss
Der wirksamste Schutz ist keine Regel, sondern eine fehlende Funktion. PROOF ist eine geschlossene Gruppen-App und hat die Wege, auf denen Kinder in sozialen Netzen angesprochen werden, nicht abgeschaltet — es gab sie nie:
- Keine Fremden sehen Inhalte
- Beweise und Kommentare sind ausschließlich innerhalb der eigenen Crew sichtbar. Es gibt keinen globalen Feed, keine Entdecken-Seite, keine Follower und keine öffentlichen Profile.
- Eine Crew betritt man nur auf Einladung
- Bis zu acht Personen (im bezahlten Ausbau bis 32), Beitritt ausschließlich über einen Einladungscode oder -link, den ein Mitglied weitergibt. Niemand kann sich in eine fremde Gruppe suchen.
- Keine Direktnachrichten
- Es gibt keinen privaten Chat — weder zwischen Fremden noch zwischen Freunden. Geschrieben wird nur als Kommentar zu einem Beweis, und den sieht die ganze Crew. Ein unbeobachteter Kanal zwischen zwei Personen existiert in PROOF nicht, und genau dort findet Anbahnung sonst statt.
- Eine Freundschaft öffnet keinen Kanal
- Freundschaftsanfragen gibt es (über den Nutzernamen oder einen verschlüsselten Kontaktabgleich). Sie erlauben genau eine Sache: jemanden in eine Crew einzuladen. Sie erzeugen keine Nachricht, keinen Chat und keinen Zugriff auf Inhalte.
- Beweise entstehen live in der Kamera
- Ein Beweisfoto oder -video wird ausschließlich in der App aufgenommen. Es gibt keinen Galerie-Upload für Beweise — vorhandenes Material lässt sich in PROOF nicht einspeisen. (Nur für das eigene Profilbild darf ein Bild aus der Galerie gewählt werden; es ist ein einzelnes Bild und für jedes Crew-Mitglied sichtbar.)
- Kurz und wenig
- Ein Beweis pro Person und Tag, Videos höchstens fünf Sekunden, Sprachnachrichten höchstens zwei Minuten. Die App ist kein Speicher und kein Verteiler.
- Fotos liegen nicht offen
- Der Speicher ist privat. Ein Bild ist nur über eine kurzlebige, signierte Adresse abrufbar, die ausschließlich für Mitglieder derselben Crew erzeugt wird. Für entfernte Inhalte wird keine mehr ausgestellt — sie sind damit sofort für alle unerreichbar, auch über einen alten Link.
Wie man meldet
Es gibt zwei Wege, und für alles, was Kinder betrifft, ist der zweite der richtige.
- In der App
- Jeder Beweis und jeder fremde Kommentar hat unter „Mehr“ den Punkt Melden. Ein Grund ist Pflicht — darunter „Sexueller Inhalt“ und „Illegal“ —, eine Notiz ist freiwillig. Der gemeldete Inhalt ist für die meldende Person sofort ausgeblendet. Wer gemeldet hat, erfährt der Gemeldete nie. Entschieden wird innerhalb von 24 Stunden.
- Direkt an uns — der Weg fürs Kindeswohl
- support@onboardos.de, Betreff Kinderschutz. Dieser Weg steht jedem offen, auch ohne Konto und ohne die App — Eltern, Lehrern, Betroffenen, Dritten. Er führt direkt zum Anbieter und nicht an die Gruppe, in der es passiert ist. Hilfreich sind: Nutzername, Crew, ungefährer Zeitpunkt und was passiert ist. Bitte hängen Sie keine Bilder an; wir finden den Inhalt über diese Angaben.
Warum der zweite Weg getrennt ist: In der App entscheidet der Owner der Crew über Meldungen. Für Spam und Beleidigungen ist das richtig und schnell. Beim Kindeswohl ist es das nicht — der Owner ist ein Gleichaltriger und oft mit dem Gemeldeten befreundet, und die Person, die am ehesten Alarm schlägt, ist gar nicht in der App.
Was nach einer Meldung passiert
- 1. Sofort unsichtbar
- Der Inhalt wird ausgeblendet, bevor irgendetwas geprüft wird. Beim Kindeswohl gilt der Verdacht, nicht der Nachweis.
- 2. Innerhalb von 24 Stunden geprüft
- Jede Meldung wird binnen 24 Stunden angesehen. Meldungen mit Kindesbezug haben Vorrang vor allen anderen.
- 3. Konto gesperrt
- Bestätigt sich der Verdacht, wird das Konto gesperrt und gelöscht — in allen Crews, nicht nur in der betroffenen. Es gibt keine Verwarnung und keine zweite Chance. Der Betreiber kann außerdem jederzeit Mitglieder aus einer Crew entfernen, und der Owner einer Crew kann das für seine Gruppe selbst.
- 4. Gesichert statt gelöscht
- Material, das eine Straftat belegen könnte, wird gesperrt und für die Ermittlung aufbewahrt, nicht sofort vernichtet. Es wird nicht weitergegeben, nicht kopiert und niemandem außer der zuständigen Behörde zugänglich gemacht.
- 5. Gemeldet
- Wir melden bestätigte Fälle den zuständigen Stellen: in Deutschland dem Bundeskriminalamt, in den Vereinigten Staaten dem National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC), und im Übrigen der jeweils zuständigen nationalen Behörde. Das ist keine Ermessensfrage — wir tun es auch dann, wenn niemand danach fragt.
- 6. Rückmeldung
- Wer gemeldet hat, bekommt eine Antwort, soweit das rechtlich zulässig ist und die Ermittlung nicht gefährdet. Die Identität der meldenden Person geben wir niemals an den Gemeldeten weiter.
Was wir von Nutzern erwarten
- Lade niemanden in deine Crew ein, den du nicht persönlich kennst. PROOF ist für Freundeskreise gebaut, nicht für Bekanntschaften.
- Wenn dich jemand in der App sexualisiert anspricht: melden, nicht antworten. Für dich ist der Inhalt sofort weg, und niemand erfährt, dass du es warst.
- Wenn es um ein Kind geht, nimm den Weg per E-Mail. Er ist schneller und geht an uns, nicht an die Gruppe.
- Bei akuter Gefahr: Polizei, Notruf 110. Wir sind kein Notdienst und können niemanden schützen, der gerade in Gefahr ist.
Gesetze, an die wir uns halten
PROOF hält die anwendbaren Gesetze zum Schutz von Kindern ein — in Deutschland insbesondere §§ 176 ff. und § 184b StGB, dazu die Melde- und Sorgfaltspflichten aus dem Digital Services Act (Verordnung (EU) 2022/2065) und, soweit US-Nutzer betroffen sind, 18 U.S.C. § 2258A. Bestätigte Fälle werden gemeldet; Auskunftsersuchen und Anordnungen zuständiger Behörden beantworten wir unverzüglich unter der Adresse unten. Die Verarbeitung personenbezogener Daten beschreibt die Datenschutzerklärung der App; ein Konto lässt sich jederzeit löschen.
Kontakt
- Meldungen und Rückfragen
- support@onboardos.de — rund um die Uhr erreichbar, Antwort innerhalb von 24 Stunden.
- Verantwortlicher Ansprechpartner
- Jeremy Meya, auch unter der bei Google Play hinterlegten Entwickleradresse jeremy@onboardos.org. Er ist bereit und in der Lage, über die hier beschriebenen Maßnahmen und ihre Einhaltung Auskunft zu geben.
- Postanschrift
- Jeremy Meya, Walczer Straße 21, 59368 Werne, Deutschland
Änderungen
Diese Standards gelten ab dem 6. September 2026 und werden fortgeschrieben, sobald sich die App ändert. Maßgeblich ist immer die Fassung auf dieser Seite.
Child safety standards (English)
PROOF has a zero-tolerance policy towards child sexual abuse and exploitation (CSAE). Child sexual abuse material (CSAM) in any form — recorded, drawn, edited or generated — grooming, sextortion, any sexualised depiction of a minor, and any sexualised approach to a minor are prohibited across every field of the app: proof photos and videos, comments, voice notes, profile pictures, usernames, crew names and challenge titles. PROOF is rated 13+ and is neither aimed at nor marketed to children under 13; accounts we learn to belong to someone under 13 are deleted.
Prevention by design. PROOF is a closed-group app. There is no global feed, no discovery page, no followers and no public profiles; content is visible only inside your own crew of three to eight people, which can be joined by invite code or link only. There are no direct messages of any kind — the private, unobserved channel where grooming normally happens does not exist here. Friend requests exist, but they do nothing except allow a crew invitation. Proofs can only be captured live with the in-app camera; there is no gallery upload for proofs, so existing material cannot be introduced. Stored media is private and reachable only through short-lived signed URLs issued to crew members, and never for removed content.
Reporting. Every proof and every other person’s comment can be reported in-app under “More → Report”, with a mandatory reason (including “Sexual content” and “Illegal”). Reported content is hidden from the reporter immediately, and reporters are never disclosed. For anything concerning a child, write to support@onboardos.de — this route is open to anyone without an account or the app, and reaches the operator directly rather than the crew.
What we do. Content is hidden on suspicion, before review. Every report is reviewed within 24 hours, with child-safety reports taking priority. Confirmed cases lead to immediate, permanent account termination across all crews. Evidence is preserved rather than destroyed and disclosed to the competent authority only. We report confirmed cases to the German Federal Criminal Police Office (BKA), to NCMEC where US users are involved, and otherwise to the competent national authority, in accordance with §§ 176 ff. and § 184b of the German Criminal Code, Regulation (EU) 2022/2065 (DSA) and 18 U.S.C. § 2258A.
Point of contact. Jeremy Meya, sole trader, Walczer Straße 21, 59368 Werne, Germany — support@onboardos.de or jeremy@onboardos.org. Willing and able to answer questions about these measures and our compliance with them. In force since 6 September 2026.